Krankheitsbekenntnisse im Web.

Sergey Brin, einer der Gründer von Google, macht mit seinem privaten Blog ein auf den ersten Blick bemerkenswertes Bekenntnis: Er habe nach Untersuchung seiner Gene ermittelt bekommen, dass er ein erhöhtes Risiko hat, an Parkinson zu erkranken, wie es bereits seine Mutter ist.

Okay, es ist jedem sein gutes Recht, aus seinen Genen Rückschlüsse auf mögliche Krankheiten herausdeuten zu lassen und möglicherweise ist das auch segensreich, um sich beispielsweise in seinem frühen Leben auf die möglicherweise kommende Herausforderung vorzubereiten.

Andererseits ist es bedenklich, genau solche Dinge im Web herauszuplaudern, wenn man nicht gerade schwerreich ist und sich keine Gedanken über zukünftig abzuschließende Versicherungen oder Kreditverträge zu machen braucht. Denn jeder Versicherungsmakler, der jetzt „sergey brin parkinson“ in jede x-beliebige Suchmaschine eingibt, bekommt genau das, was er braucht, um beispielsweise den Abschluß einer Krankenversichung mit Herrn Brin rigoros abzulehnen.

Ein Gedanke zu „Krankheitsbekenntnisse im Web.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *