Alexa.com – Do not feed the competitor.

Der Alexa-Rank lebt, im Gegensatz zum Google-Pagerank, unmittelbar von den Interaktionen der Benutzer, die Alexa.com aktiv nutzen. Das tun sie über Alexa.com-Werkzeuge, hauptsächlich der Alexa.com-Toolbar oder dem Firefox-Add-on namens „Sparky“. Diese Werkzeuge rufen den jeweiligen Alexa.com-Rank der aufgerufenen Domain ab und übermitteln gleichzeitig im Hintergrund die Domains der im Browser aufgerufenen Domains an Alexa.com.

An sich ein grundsätzlich vernünftig, allerdings mit einem Haken versehen. Wer sich besonders für eine bestimmte Website interessiert und diese regelmäßig aufruft, beispielsweise eben die Website eines Wettbewerbers, unterstützt auf diese Weise – wenn er ein Alexa.com-Werkzeug installiert hat – natürlich den Wettbewerber. Und dummerweise haben die die offiziellen Alexa.com-Werkzeuge keine Möglichkeiten intus, eine frei einstellbare Liste von Websites aus dem Abfrage-/Meldemechanismus herauszunehmen.

Für Firefox empfiehlt sich das Add-on SearchStatus, das genau dies kann: In den Optionen lässt sich eine frei definierbare Liste von Domains eintragen, die fortan nicht an Alexa.com übermittelt werden. Das verzerrt genau genommen zwar die Rank-Ermittlung, aber es ist ja nicht unbedingt verboten, etwas nicht zu melden. Und den Konkurrenten muss man ja nicht unbedingt kostenlos beflügeln. 😉

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