HTML-Editor.

Ich habe übrigens das etwas leidig gewordene Thema HTML-Editor nun gütlich geregelt und musste nicht sehr viel weiter schauen: Der Nachfolger des betagten Microsoft Frontpage XP und 2003 ist … tataaa … Microsoft Expression Web 2. Bei Microsoft auch der ideelle Nachfolger von Frontpage, da bekanntlicherweise Frontpage eingestampft wurde und im aktuellen Office auch kein expliziter HTML-Editor mehr beikommt.

Das war am Ende nicht schwierig, wenn auch eigentlich nicht geplant, aber ich habe wirklich einige WYSIWYG-Editoren ausprobiert. In Sachen Usability, HTML-Konformität und auch annehmbares Aussehen des Quellcodes schlug sich Expression Web 2 einfach besser, als die Konkurrenz. Bei Adobe Dreamweaver genügten 20 Minuten Probieren, um da sofort wieder die Finger wegzulassen und ansonsten wird die Luft bei WYSIWYG-Editoren sehr schnell sehr dünn.

Was mich von Expression Web lange Zeit abhielt, ist der katastrophale Preis von über 350 Euro. Das ist nicht nur übertrieben, das ist schlicht ein Wucherpreis für einen Editor, dessen Editorkomponente in vielen anderen Entwicklungswerkzeugen von Microsoft mit verwendet wird und sich damit schon an anderen Werkzeugen mehr als auszahlt. Allerdings lohnt sich durchaus das Lesen des Kleingedruckten, denn upgradeberechtigt sind nicht nur Besitzer von Frontpage und der früheren Version von Expression Web, sondern auch Besitzer vieler anderer Grafik- und HTML-Editorwerkzeuge. Und mit einem Preis von unter 100 Euro wird Expression Web 2 dann doch deutlich brauchbarer.

Ein Gedanke zu „HTML-Editor.

  1. Expression Web 2 hat vor allem einen unglaublichen Funktionsumfang. Bildbearbeitung u.a.mit vektorbasierten Elementen, Silverlight-Entwicklung und Anbindung, Expression Blend, etc. etc. Auch wenn ich mit Eclipse und Photoshop arbeite, diese Anwendung dürfte vor allem für Einsteiger die alles unter einer Haube haben wollen, mehr als interessant sein.

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