Angespielt auf der PS3: Echochrome

Echochrome ist wieder ein typisches Minispiel aus dem Playstation-Store – verhältnismäßig klein (rund 160 MB), mit 9,99 Euro ein günstiges Spiel und ohne viel Schnickschnack. Letzteres ist dabei tatsächlich Programm, denn man kommt sich fast vor, wie in einer Beta-Version eines Computerspieles.

Das Genre von Echochrome ist die Rubrik „Puzzle“. Und wenn man Echochrome erklären wollte, kann man es darauf beschränken, dass das Spiel das Bereisen von unmöglichen Zeichnungen eines M. C. Eschers erlaubt. Und genau darum geht es: Geometrische Bauten müssen durch Bewegungen mit dem Controller so angeordnet werden, dass eine auf den Bauten laufende Figur von einem Ende zum anderen kommt. Dabei sind die Bauten so zu drehen und zu schwenken, dass optische Täuschungen in der perspektivischen Ansicht entstehen. Kann man nur schwer erklären, deshalb hier der Trailer:

An den ersten beiden Figuren habe ich rund eine halbe Stunde herumgemacht, was für ein Minispiel eine ewig lange Zeit ist. Gezielt optische Täuschungen zu suchen, um damit eine Problemstellung zu lösen, hört sich einfach an, ist es aber nicht.

Nett an Echochrome ist, dass es wirklich auf das Notwendigste beschränkt ist: Kein hipper Bildschirmhintergrund, keine atemberaubenden 3D-Effekte, keine dicken Intros oder Zwischensequenzen, stattdessen leises Geigenklimpern im Hintergrund und absolute Reduktion auf das Notwendigste. Damit holt man mit Sicherheit keinen Hardcore-Gamer an den Bildschirm, wer aber gern knobelt, ist gut bedient und bekommt etwas zum Beißen. Und auch an Knobeln lassen ist gedacht worden, denn ein eingebauter Leveleditor bietet die Möglichkeit, auch anderen Leuten schwere Knobelaufgaben in den Weg zu legen.

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