TrueCrypt 6.0 veröffentlicht.

Die wackeren Folks der TrueCrypt-Truppe haben gestern TrueCrypt in der Version 6.0 vorgestellt.

Neu hinzugekommen ist eine Unterstützung für Mehrkernprozessoren, die, laut Angaben der Entwickler, die Ver- bzw. Entschlüsselungsgeschwindigkeit analog zu den vorhandenen Prozessorkernen steigert. Das ist vor allem für größere Dateicontainer oder komplett verschlüsselten Partitionen nicht ohne Relevanz. Ebenfalls neu ist nun die Unterstützung für versteckte und verschlüsselte Betriebssystempartitionen, die noch schwieriger auf einem Datenträger zu finden sind. Verschlüsselt werden kann nun eine gesamte Festplatte, inklusive erweiterter Partitionen und zu guter Letzt ist ein neues Laufwerksformat hinzugekommen, dass nun auch Möglichkeiten zur Erweiterungen bieten soll.

Kleiner Tipp vom Praktiker: TrueCrypt ist gut und meine erste Wahl für verschlüsselte Dateicontainer seit Jahren. Dennoch nicht sofort installieren, sondern ein paar Tage warten. Nullversionen mit großen, neuen Features müssen nicht unbedingt so perfekt laufen, wie spätere Versionen. Bei „normaler“ Software ist auch mir das oft genug nicht so wichtig, allerdings verwendet TrueCrypt starke Verschlüsselung. Selbst kleine Fehler führen hier oft zu großen Katastrophen, wenn beispielsweise ein verschlüsselter Dateicontainer nicht mehr geöffnet werden kann. Wer schon unter Featuritis leidet, sollte hier unbedingt einen Slowstart hinlegen.

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