Nun ist er da, der Firefox 3.

Okay, müssen wir uns ein Kleinwenig einarbeiten. Zwar ist das Browsen weitgehend gleich und auf meiner Dualcore-Kiste nicht wirklich als bedeutend schneller zu bezeichnen – dafür war der Firefox 2 schon schnell genug – aber irgendwie sieht die GUI nun noch stärker aus, wie beim IE. Diese kugeligen Vor/Zurück-Tasten im Aero-Design (dieses Design nennt sich bei Mozilla „Strata“) sind jedenfalls nicht wirklich nötig und drängen es quasi auf, sich sofort nach einem passenden Theme umzuschauen.

Dafür ist die Lesezeichenverwaltung wirklich gelungen. Endlich mal ein Satz von Möglichkeiten, in das heillose Chaos einer Lesezeichenverwaltung etwas Ordnung hineinzubringen. Das ist zwar bei einer bestehenden Lesezeichenverwaltung ein undankbarer Job, allerdings vermutlich mehr als lohnenswert.

In den Einstellungen hat endlich auch jemand aufgeräumt und es endlich ermöglicht, dass man einmal zugeordnete Anwendungen wieder umdefinieren kann. Das war vorher nur mit einem Plugin oder auf mühsame Weise in der Konfiguration zu ändern. In Sachen Privacy mißfällt mir jetzt mal auf den ersten Blick die Dauer der Chronik mit 90 Tagen. Das ist schon heftig lang für den Ariadnefaden, der mit Firefox 3 nun erheblich mehr einem Ariadnefaden entspricht. Kann man aber netterweise problemlos herunterdrehen. Schön (und mehr als überfällig) sind nun die verschiedenen Signalisierungen in der Adresszeile, wie man es schon beim IE her kennt. SSL-Sites mit vertrauenswürdigem Zertifikat erscheinen leuchtend grün, so dass man nun endlich auch mit dem Firefox einheitliche Erklärungen schreiben kann, auf was es bei SSL-gesicherten Websites ankommt.

Ergo: Ladenswertes Update, leider etwas maues Aussehen, ansonsten aber Pflichtprogramm.

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