Microsoft ./. Yahoo, next step.

Nun scheint es ja richtig ans Eingemachte zu gehen. Nachdem gestern das Management von Yahoo die Kaufofferte von Microsoft anscheinend hat verstreichen lassen, hat Microsoft für diesen Fall eine feindliche Übernahme in Aussicht gestellt. Will heißen: Anstatt sich freundlich von Management zu Management über einen Preis zu einigen, wird mit der feindlichen Übernahme nicht das Yahoo-Management angesprochen, sondern die Eigentümer, also die Aktionäre. Und das funktioniert schlicht und einfach durch einen Kaufpreis für Yahoo-Aktien: Je mehr dieser ein Mondpreis ist, desto eher werden genügend Aktionäre schwach. Die Entscheidung, ob die Kaufofferte für Yahoo gut oder schlecht ist, übernimmt also bei einer feindlichen Übernahme mehr oder weniger nicht mehr das Management selbst, sondern die Aktionäre.

Bleibt mal abzuwarten, was Microsoft jetzt tut und mit welchem Mondpreis sie die Aktionäre zu überzeugen versuchen, wenn sie eine feindliche Übernahme starten.

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