blogoscoop.

Zugegeben, der Name ist gewöhnungsbedürftig und liest sich schöner, als er ausgesprochen klingt. blogoscoop ist, um es mal in einem Satz für Blogger zu sagen, eine Art Technorati in Deutsch, derzeit noch in der geschlossenen Alpha-Phase. Man versucht sich als Blogverzeichnis, in das Blogger sich erst einmal grundsätzlich eintragen und dabei ihr Blog mit den grundlegenden Parametern versehen: Standort, Geburtstag des Blogs, Tagwords, Beschreibung, Adressen des Artikel- und Kommentar-Feeds.

Nächste Stufe sind dann die „technischen“ Parameter, die blogoscoop selbst heraussucht und hinzufügt: Google Pagerank, Verlinkungen zu Technorati, Google und Blogato und statistische Auswertungen über Seitenaufrufe, Artikel- und Kommentarzahl. Letztere leben halt leider auch erst mal davon, dass diese Zahlen in der Blogosphäre ohne Auswertung der Feeds weitgehend unbrauchbar sind. Aber egal.

Der nächste Step sind dann Möglichkeiten für Besucher, Blogs „menschlich“ zu kategorisieren. Da gibt es vier Punkte: „Eigener Eindruck“ (wohl für den Gesamteindruck gemeint), „Nachricht“ (damit wird gemeint, ob Artikel im Blog themenzentriert sind oder nicht), „Meinung“ (Bewertung nach Tendenzen zu eher kritischen Meinungen oder nicht) und „Verlinkung“ (wohl ob das Blog einen starken Grad der Verlinkung besitzt oder nicht, wobei das mir nicht wirklich klar ist, wie das ein Benutzer sinnvoll entscheiden soll).

Ich bin mir nicht sicher, ob diese „menschlichen“ Bewertungsmöglichkeiten das Gelbe vom Ei sind. Müsste man mal abwarten, wie sich das entwickelt. Immerhin ein ambitionierter Versuch, ein weiteres Blogverzeichnis auf die Welt zu bringen. Ich unterstütze das mal vorerst mit, rechts (auf der Website natürlich, nicht im Feed) findet sich im „Spielzeug“-Widget deshalb ein blogoscoop-Webbug, der mitzählt. Vielleicht werde ich ja superreich dadurch und bekomme einen gelben SLK geschenkt.

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