Was ich eigentlich so mache.

Hatten wir eigentlich je mal geklärt, was ich so den ganzen Tag treibe, also hauptberuflich? Nicht wenige wissen, dass ich irgendwie mit der EDV zu tun habe. Die richtig gut informierten Insider sind schon nahe dran, wenn sie das auf „Internet“ näher spezifizieren.

Nun gut, ich arbeite offiziell als Systemadministrator bei einem Internet-Provider namens Netmanufacture GmbH. Eine Firma, die so klein, effizient und kundenorientiert arbeitet, dass sie zum elitären Kreis der Internet-Provider gehört, deren Homepages im Retro-Look daherkommen. 😉

Was systemadministriere ich denn so? Das sind zum einen unsere eigenen Serversysteme, die wir im hauseigenen Rechenzentrum tatsächlich noch richtig selbst verwalten. Auf denen laufen tatsächlich auch noch von uns direkt hier verwaltete Dienste wie beispielsweise Mail, DNS, Web, RADIUS etc. Genau um diese Dienste kümmere ich mich dann auch noch, wobei mein Schwerpunkt schon mit den obig genannten Diensten eingekreist ist.

Der zweite, große Punkt ist natürlich der Kundenservice, teilweise vor Ort, teilweise per Fernwartung. Hier geht es vor allem auch um die Unterstützung bei Netzwerkdiensten mit dem Schwerpunkt Internet, gelegentlich auch etwas Windows-Support und in ernsten Fällen natürlich auch um Lebenshilfe. Spezialitäten sind so Dinge wie Eskalationssupport für größere Probleme mit Exchange-Servern. Nicht dass Microsoft Exchange besonders schlecht laufen würde – das Gegenteil ist der Fall – aber mit madiger Hardware und schlechter Administration ist auch ein Exchange-Server erfolgreich kaputtzubekommen. Und da bei Ausfall des Groupwareservers gleich der ganze Laden steht, ist der Service in diesem Gebiet eben nicht zu unterschätzen. Zumal sich relativ wenig Leute an solche Sachen herantrauen, wenn es geknallt hat.

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