"GAMESCom" und seine Domain-Namen.

Okay, also „GAMESCom“ soll das Baby heißen, der Nachfolger bzw. die Kölner Ausgabe der altehrwürdigen Games Convention. Sehr originell Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. und die Koelnmesse haben dabei den Kardinalfehler gemacht, den man mit einer Marke machen kann: Sie haben zu früh gequatscht und zu spät gedacht.

Immerhin hat man mal für den Begriff „GAMESCom“ einen Markenschutz und den immerhin schon seit Mai 2004. Besitzer der Marke ist die Koelnmesse, das ist also schon mal gut geplant gewesen. Allerdings hätte man da ruhig auch einmal weiterdenken und passende Domainnamen reservieren können.

So ist „gamescom.com“ schon seit 2000 im Besitz einer koreanischen Firma, „gamescom.info“ seit 2007 im Besitz einer britischen, „gamescom.biz“ seit Mai 2007 für einen rumänischen Menschen registriert, „gamescom.net“ gehört einem Unternehmen in Nassau. Die deutsche und europäische Variante des Namens sind zwar auch belegt, die könnte man in Zweifelsfall einklagen, wenn einem gar nichts anderes mehr einfällt.

Grundsätzlich aber macht es Sinn, eine Markenanmeldung nicht als Bank zu verstehen, sondern als Ansporn, damit möglichst frühzeitig zu arbeiten.

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