Vista-Anytime-Upgrade zum Dritten: Nix für Bastler.

So, das Vista-Anytime-Upgrade hat sich erledigt, es ist definitiv nicht dazu geplant, frisch installiert zu werden. Wir erinnern uns, die Stand-Alone-Installation wird nicht gemocht, der Ultimate-Lizenzschlüssel lässt dies nicht zu. Sprich: Das upzugradende Betriebssystem muss zwingend installiert sein und da heraus muss das Anytime-Upgrade auch gestartet werden.

Nun bietet zwar das Setup nach Eingabe des Anytime-Lizenzschlüssels die komplette Neuinstallation an, das geht aber schon mal nicht, wenn man nur eine Partition auf der Festplatte hat. Also sind zwei erforderlich. Hat man zwei Partitionen (was natürlich wieder eine vollständige Installation des upzugradenden Betriebssystem erfordert), geht das aber auch nicht wirklich gut, denn wenn man dann Vista Ultimate endlich auf der zweiten Partition hat, wird man mit Entsetzen feststellen, dass dessen Systemlaufwerk nicht C: heißt, sondern D:. Das, mit Verlaub, ist eine derart verdummte Verkettung von Installationshürden, bei der man die Befürchtung haben könnte, dass Microsoft zum ersten Mal ein Betriebssystem ausliefert.

Ergo: Eine Neuinstallation einer Anytime-Installation ist offensichtlich nicht erwünscht und wird mit Händen und Füssen abgewehrt. Es taugt tatsächlich nur dazu, ein bestehendes Vista zu aktualisieren. Schade drum, mit dem Krampf macht sich Microsoft wirklich keine Freunde.

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