Gesoze.

So, ein kleiner Meilenstein der letzten Wochen ist nun abgearbeitet und das Baby geboren. Es wurde dieses Jahr Frühling und Sommer und es bewegte sich auf den Webseiten der SPD Pforzheim immer weniger und weniger. Um nicht zu sagen: Gar nichts. Die Website stammt noch aus der Generation Web 1.0 mit statischen Seiten, störrisch in der Handhabung, ohne Konzept. Da ergab es sich relativ schnell, dass die Pforzheimer SPD dringend eine vernünftige Homepage brauchte.

Wie der Zufall bzw. einige engagierte Genossen es so wollten, bildete sich im Frühjahr eine Projektgruppe Internet, die im Auftrage des Landesverbandes ein zentrales Web-Angebot für alle Gliederungen in Baden-Württemberg ausgestalten sollte. Wer Baden-Württemberg, wer die SPD und wer vor allem beides in Symbiose kennt, weiß, dass das eine Mammutarbeit ist. Zumindest das reine Angebot für eine kostenlose Website mit darunterliegendem Redaktionssystem wird über die bewährten Hände der Websozis erledigt.

Um zurück zum Thema zu kommen: Die Pforzheimer SPD musste nun natürlich auch daran glauben und umziehen, was letzte Woche passierte. Und nun stehen wir im Web und als Pressesprecher des Kreisverbandes gebe mit einer erhöhten Artikelzahl die Schlagzahl vor, wie ich mir das mittelfristig vorstelle: Jede Woche mindestens eine neue Nachricht und mindestens zwei neue Termine und so langsam wird das Ding zu einer Homepage. Personenbilder sind noch in der Mache und ich muss noch gehörig einigen Genossen auf die Füsse zwecks Texten treten, aber wir sind online.

Ach ja: Und die CDU Pforzheim hat zufälligerweise letzte Woche auch ihre Homepage umgestellt. Und, der Zufall mag es wohl so gewollt haben, auch genau am 10. Oktober. Die Kollegen waren aber zumindest an einer Stelle nicht schnell genug, denn gestern stand unser Relaunch in der Zeitung und nicht der von der Konkurrenz. Sorry, Folks. 😉

4 Gedanken zu „Gesoze.

  1. Sagen wir mal so: Es ist inzwischen gute Tradition, dass SPD-Websites gern mal anders aussehen. Das Plakative und die Kontraste soll ja etwas zum Gegensatz zum Trockenen und Konservativen stehen.

    Letztendlich ist das in der politischen Arbeit ein Zweck zum Mittel. Mir kommt es auf den Content an. Über den Rest können wir ja mal bei einem Bloggertreffen sprechen, hier lesen zu viel Beobachter mit. 🙂

  2. Sry Martin,
    ich finde gerade umgekehrt, dass der SPD Auftritt „moderner, dynamischer und letztendlich frischer“ wirkt.

    Allein die Farbgebung ist gut gelöst. Ein beruhigendes Blau im Verlauf, akzentuiert mit der „SPD“ -Farbe Rot, aber dennoch nicht überladen.

    Da finde ich dieses Hintergrund (Mäuschen-)Grau und dieses Orange fehl am Platz.
    OK, es soll eine Assozierung im Hinterkopf zu diesem Mappus Bild auslösen, aber das funkt hier nicht.
    Entweder ein „Knall-Orange“ (im RGB = FF6000) oder mehr ein Pastellfarbenes (RGB = FFCD99).

    Was Navi betrifft, CDU altbacken (Links orientiert, -Wow, das sollte Herrn Mappus zu denken geben), SPD mit „2“ Navigationen (OK Bei Start, Termine und Kontakt springt die rechte Navigation, aber ich finde nichts dabei, eher im Gegenteil, da passiert was fürs Auge).
    Ladezeiten und Programmierung geben sich beide auch nicht viel, wie ich auf den ersten Blick im Quelltext sah.

    Also, alles im allem, gefällt mir rein optisch die SPD Site besser.

    Liebe Grüße,
    Sarkis

  3. Zugegeben, mit der Farbe Rot kann man grundsätzlich mehr anstellen, als mit Schwarz, man denke da nur an die vielen Assoziationen, die im linken Umfeld damit gemacht werden. Ähnliches gilt für die FDP mit Gelb, die Grünen mit ebendem und auch z.B. der CSU, die einfach die bayerischen Landesfarben für sich okkupiert. Die CDU hat sich die Farbe Orange gegeben (zumindest seit dem letzten Bundestagswahlkampf) und versucht es da mit allerlei anderen Paradigmen. Sicherlich nicht sehr einfache Farbenlehre.

    Mit der Website haben wir dadurch, dass die Themes vorgegeben sind, relativ wenig experimentiert, sondern das sind Vorgaben von „oben“ mit dem Vorteil, dass eine gewisse Konformität vorhanden ist und man auch relativ schnell auf ein anderes Aussehen wechseln kann. Dass da Abstriche gemacht werden müssen, weil nicht jeder sein eigenes, grafisches Süppchen machen kann, ist einkalkuliert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.