Cyberchondrie.

Sachen gibts, bei denen glaubt man, dass es sie nicht gibt: Dazu gehört die hypochondrische Störung namens Cyberchondrie. Genau, wir können es uns fast vorstellen, das sind Menschen, die nach Lesen von medizinischer Lektüre aus dem Internet das Gefühl bekommen, genau an dieser Krankheit zu leiden. Mit allen dazugehörigen Vor- und Nachteilen. Was früher also den exklusiven Zuschauern von so Medizinsendungen wie „PRAXIS“ vorbehalten und für viele ein häufiger Grund war, genau diesen Zeitraum im ZDF großzügig auszuklammern, kann nun jeden von uns treffen.

Und das ist auch ein ziemliches Problem für Mediziner, denen nicht selten komplette Ausdrucke von medizinischen Informationen auf den Tisch geknallt werden. Früher hat man als Arzt vermutlich nur den Kollegen gefürchtet, in besonderen Fällen vielleicht auch noch das P.M.-Magazin und heute kommen die Patienten schon mit Selbstdiagnosen aus dem Internet angewackelt und wollen die bereits herausgesuchte Arznei verschrieben bekommen.

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