Warteschleifenmusik.

Ich höre mir ja von Berufs wegen relativ oft irgendwelche Warteschleifenmusik an. Im billigsten Fall ist das ein Für-Elise-Gepiepse von einem ultrabilligen Synthesizer-Chip, im besseren Fall dann doch ein paar vernünftige Samples, garniert mit Sprüchen. Wer als Firma etwas auf sich hält, spielt gar eine eigene Melodie ein und die kann sich dann am Ende vielleicht sogar schlau anhören.

Was aber 1&1 in der Warteschleife hat, ist an akustischer Grausamkeit nicht mehr zu überbieten. Eine am Rande des Erträglichen singende Tante jammert etwas von „Ferngespräch“ und „Heißem Draht“ in den Hörer und versucht irgendwie dem Telefonieren ein Denkmal zu setzen, umgarnt mit Popmusik aus der MIDI-Schleife. Und das ganze ist als Warteschleife montiert, die sich alle 30 Sekunden wiederholt. Eine harte Schule für hartgesottene Warteschleifenabsitzer. Das übertrifft an Terror selbst meine legendäre Warteschleifensitzung von geschlagenen 41 Minuten auf der Arcor-Hotline anno 2003.

Ich habe zwar nur knapp vier Minuten in der Warteschleife verbracht, allerdings war das mit dieser grässlicher Warteschleife wirklich kurz vor dem Auflegen. Schrecklich. Kann man niemand bei 1&1 diese Orginalität abschalten und meinetwegen einen Für-Elise-Chip einbauen?

Ein Gedanke zu „Warteschleifenmusik.

  1. Damals mußte ich häufiger bei einer Firma anrufen, die eine Midi-Dudel-Version von „Tom Dooely“ laufen hatten in ihrer Warteschleife. Diese hing an einigen Stellen und holperte sehr…. *grusel*

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