Mission accomplished.

Könnte man so sagen, zumindest in Sachen Resistance: Fall of Man. Das Geballere hat gestern mit der Zerstörung des Chimären-Turmes in London anno 1951 geendet. Am Ende war es dann doch nicht ganz so kompliziert, mit der richtigen Wahl der Waffen und einem ordentlichen Draufhalten auf die Mischwesen konnte jedes Problem beseitigt werden. Das ist jetzt der erste missionsbasierte Ego-Shooter gewesen, den ich überhaupt einmal bis zum Ende durchgespielt habe.

Zugegeben, der Ego-Shooter ist nicht mein Revier, nach wie vor nicht. Auf andere Leute zu schießen, war noch nie mein Ding. Auf virtuelle Chimären, also Mischwesen zwischen Mensch und Maschine, ballern, macht die Sache vielleicht gedanklich etwas anders, allerdings ist mir das doch alles zu plump, weshalb ich zum Beispiel die Online-Funktionen nicht wirklich mag, in denen letztendlich tatsächlich hinter jedem Vieh ein Onliner sitzt. Missionsbasierte Ego-Shooter fordern zwar an vielen Stellen durchaus genügend Strategiedenken und mit dem Geballere kann man seine Reaktionsfähigkeiten ausbauen, aber Geballere ist Geballere.

Ziemlich interessant fand ich, wie einem selbst bei einem doch ziemlich zweidimensionalen Computerspiel die Nackenhaare vor Horror aufgestellt werden können. Höhenangst, Angst vor dunklen Räumen, Spinnenphobien… all das funktioniert auch in einem Computerspiel. Als es darum ging, den Protagonisten über Energieleitungen balancieren und an den Knotenpunkten von Leitung zu Leitung hüpfen zu lassen, während von ziemlich allen Seiten Feuerstösse kommen – da musste ich schon nicht wenig mit meiner Höhenangst kämpfen.

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