Totgefahren.

Heute Vormittag wurde eine 86jährige Frau praktisch vor unserem Firmengebäude von einem LKW überrollt, als sie bei Rot über die Straße spazierte. Rund vier Stunden war die Christophallee einseitig gesperrt, bis um halb drei nach einem gewaltigen Polizei-/Notarzt-/Feuerwehreinsatz eine Kehrmaschine die feuchten Überreste von der Straße bürstete.

So bedauerlich das auch im Einzelfall dann ist: Warum glauben gerade viele ältere Menschen, dass Fahrzeuge für sie besser bremsen können, als für alle anderen Menschen? Mir ist es schon genügend oft selbst passiert, dass jemand Betagteres vor meinen Augen und meinem Auto über die Straße spazieren musste und sich offensichtlich blind darauf verließ, dass ich dann schon auf die Eisen steige. Herrschaften, Sie bringen sich nicht nur selbst in Gefahr, sondern riskieren, dass Kinder Ihre gefährlichen Erziehungsmängel abgucken und mögliche Fahrzeuglenker, die Sie dann möglicherweise ins Jenseits befördern, ihres Lebens nicht mehr froh werden.

Ein Gedanke zu „Totgefahren.

  1. Makaberer Spruch, aber er wurde zu mir einmal gesagt, als wir über die Entwicklung der Rentenkassen diskutierten:

    „Ab 85 wird das überqueren bei Rot zur Pflicht“

    Vielleicht kannte sie den Spruch.

    Dass sich dies einmal bewahrheiten würde, hätte ich mir nicht vorstellen können. Zumal auch von einer älteren Dame dieses Gefährt nicht übersehen werden konnte. Vielleicht war es ja so gewollt.

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