aiwaitPhone.

Na also ich bin ja mal gespannt, was das iPhone wird. Geht es nach dem berühmt-berüchtigen Apple-Marketing, wird das iPhone nicht weniger als die Weltrevolution sein, allerdings glaube ich da eher nicht daran. Dagegen sprechen zig Gründe:

  • Der Markt der Mobilfunkgeräte ist so ziemlich der härteste, den die moderne Unterhaltungsindustrie als Kampfplatz anzubieten hat. Sage und schreibe über 1 Milliarde Mobiltelefone werden weltweit jährlich jährlich verkauft und allein Nokia besitzt einen Marktanteil von über 30 Prozent.
  • Der Produktzyklus bei Mobilfunktelefonen ist erheblich kürzer und vermutlich einer der kürzesten in der Unterhaltungsbranche überhaupt. Im Durchschnitt ist alle zwei Jahre ein kompletter Modellwechsel notwendig, was vor allem daran liegt, dass ein neuer Mobilfunkvertrag auch mit einer neuen Gerätesubvention einhergeht.
  • Genügend kleinere Hersteller sind enthusiastisch im Markt der Mobilfunkgeräte aufgekommen und auch wieder unsanft gelandet – der Markt schreit nur bedingt nach absolut hippen und teuren Geräten, sondern Diversifikation und Bedienung von möglichst vielen Zielgruppen ist gefragt, um überhaupt Entwicklungs- und Produktionskosten hereinzuholen.
  • Nichtsdestotrotz wollen wir nicht vergessen, dass Apple seit einem Jahr Mobiltelefone baut, beispielsweise Nokia allerdings schon seit 20. Während Apple seine Verkaufsstrategie wie üblich auf das Ego-Verhalten seiner Konsumenten setzt, können sich so Firmen wie Nokia, oder SonyEricsson bequem zurücklehnen und darauf verweisen, dass sie neben Mobiltelefonen auch das ganze Netz vieler Mobilfunkanbieter liefern.

Warten wir es einmal ab, was das wird und ob Apple es tatsächlich schafft, signifikante Marktanteile mit einem völlig überteuerten Mobiltelefon und einer seltsamen Vermarktungspolitik mit nur einem Mobilfunkanbieter pro Land zu gewinnen.

Ein Gedanke zu „aiwaitPhone.

  1. […] Hatten wir es nicht vor einigen Wochen genau davon? In einschlägigen Blogs und Diskussionsforen, die über Apple- und Mac-Produkte schreiben, fühlt man sich seit gestern von Apple-Chef Steve Jobs teilweise richtiggehend betrogen, weil Apple beschlossen hat, das iPhone nach rund 2 Monaten nicht mehr für geschlagene 600, sondern “nur” noch für schlappe 400 US-Dollar verkaufen wolle. So manch Apple-Jünger fühlt sich nun veräppelt und sogar als teuer zahlender Beta-Tester, man könnte fast glauben, dass einige doch tatsächlich anfangen, den Glauben zu verlieren, zumal bei dieser Aussage Jobs: “Das ist eben Technologie. Wenn sie es heute morgen gekauft haben, solllten sie dorthin zurückgehen, wo sie es gekauft haben und mit den Leuten dort reden. Wenn sie es vor einem Monat gekauft haben, tja, das passiert eben mit Technologie.” […]

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